ℹ️ Hinweis: Die nachfolgenden AGB sind ein Auszug der vollständigen Allgemeinen Geschäftsbedingungen. Die jeweils aktuelle Gesamtfassung – die alleinige Vertrags- und Arbeitsgrundlage ist – wird mit jedem Angebot als PDF-Datei übermittelt und steht am Ende dieser Seite zum direkten Download bereit.
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge, die zwischen Sascha Ditscher (nachfolgend „Auftragnehmer") und dem jeweiligen Auftraggeber (nachfolgend „Auftraggeber") über die Erbringung von Foto-, Video- und Journalismusdienstleistungen geschlossen werden.
Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
Ein Vertrag kommt durch die Auftragserteilung des Auftraggebers in Textform (z. B. per E-Mail) und die Auftragsbestätigung des Auftragnehmers zustande. Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend und unverbindlich.
Mündliche Absprachen, Zusagen oder Änderungen bedürfen zu ihrer Wirksamkeit der nachträglichen Bestätigung in Textform. Dies gilt insbesondere für Terminvereinbarungen, Leistungsänderungen und Honoraranpassungen. Bis zur schriftlichen Bestätigung sind mündliche Absprachen unverbindlich.
Der Umfang der zu erbringenden Leistungen ergibt sich aus der jeweiligen Auftragsbestätigung. Änderungen und Ergänzungen des Leistungsumfangs bedürfen der Vereinbarung in Textform.
Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen als freier Mitarbeiter und ist nicht weisungsgebunden hinsichtlich der journalistischen und kreativen Gestaltung. Die technische und inhaltliche Ausführung liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Auftragnehmers.
Livestreaming und Übertragungsdienstleistungen: Bei der Erbringung von Livestreaming-Leistungen (RTMP/S, HLS oder vergleichbare Protokolle) ist der Auftragnehmer für die technische Bereitstellung der Übertragungsinfrastruktur auf seiner Seite verantwortlich. Die Verfügbarkeit und Stabilität der Zielplattformen (z. B. Rundfunksender, Streaming-Portale, CDN-Dienste) sowie die Qualität der Netzwerkanbindung am Einsatzort liegen außerhalb des Einflussbereichs des Auftragnehmers und können von ihm nicht beeinflusst werden. Störungen, die auf diese externen Faktoren zurückzuführen sind, begründen keinen Anspruch auf Minderung oder Schadensersatz. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die technischen Anforderungen (Bandbreite, Zugangsdaten, Streamschlüssel) rechtzeitig vor dem Einsatz bereitzustellen.
Die Vergütung richtet sich nach dem individuell vereinbarten Honorar. Sofern keine gesonderte Vereinbarung getroffen wurde, gelten die jeweils gültigen Tagessätze des Auftragnehmers.
Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung ohne Abzug zu begleichen. Bei Zahlungsverzug werden Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet.
Reisekosten, Übernachtungen und sonstige Auslagen werden gesondert in Rechnung gestellt, sofern nicht anders vereinbart.
Sämtliche vom Auftragnehmer erstellten Fotos, Videos und sonstigen Medieninhalte unterliegen dem Urheberrecht. Mit der Vergütung erwirbt der Auftraggeber ausschließlich die vertraglich vereinbarten Nutzungsrechte. Weitergehende Nutzungsrechte bedürfen einer gesonderten schriftlichen Vereinbarung und ggf. einer zusätzlichen Vergütung.
Der Auftragnehmer behält das Recht, die erstellten Werke im Rahmen seiner eigenen Öffentlichkeitsarbeit und seines Portfolios zu verwenden, sofern dem keine berechtigten Interessen des Auftraggebers entgegenstehen.
Der Auftragnehmer haftet für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten entstanden sind. Eine Haftung für leichte Fahrlässigkeit ist ausgeschlossen, soweit keine wesentlichen Vertragspflichten verletzt werden.
Die Haftung für mittelbare Schäden, Folgeschäden und entgangenen Gewinn ist ausgeschlossen.
Haftung bei Livestreaming-Dienstleistungen: Bei der Erbringung von Livestreaming-Leistungen haftet der Auftragnehmer nicht für Übertragungsausfälle oder Qualitätseinbußen, die auf Netzwerkprobleme am Einsatzort, Ausfälle von Zielplattformen oder Drittanbietern sowie höhere Gewalt zurückzuführen sind. Gleiches gilt für Schäden, die durch unvollständige oder verspätet übermittelte technische Zugangsdaten des Auftraggebers entstehen.
Cybersicherheit und DORA: Soweit der Auftragnehmer im Rahmen von Aufträgen für Unternehmen tätig wird, die dem Digital Operational Resilience Act (DORA, Verordnung (EU) 2022/2554) oder dem NIS2-Umsetzungsgesetz unterliegen, gelten die vereinbarten Sicherheitsanforderungen gemäß § 9 dieser AGB. Weitergehende Haftungsansprüche aus regulatorischen Anforderungen, die über den branchenüblichen Standard für Einzelunternehmer hinausgehen, sind ausgeschlossen, sofern nicht ausdrücklich gesondert vereinbart.
Bei Stornierung eines bestätigten Auftrags durch den Auftraggeber werden folgende Stornogebühren fällig:
Bereits entstandene Kosten (Reise, Material etc.) werden in jedem Fall in voller Höhe in Rechnung gestellt.
Ausnahme – Höhere Gewalt (Force Majeure): Stornogebühren entfallen, wenn die Absage auf Ereignissen beruht, die beide Parteien nicht zu vertreten haben und die eine Durchführung des Auftrags objektiv unmöglich machen (z. B. behördlich angeordnete Veranstaltungsverbote, Naturkatastrophen, Streiks im Verkehrswesen). In diesen Fällen werden ausschließlich bereits unwiderruflich entstandene Auslagen (z. B. nicht erstattungsfähige Reisebuchungen) in Rechnung gestellt. Die Partei, die sich auf höhere Gewalt beruft, hat dies unverzüglich und nachweisbar mitzuteilen.
Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt gemäß der Datenschutzerklärung und den geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der DSGVO.
(1) Vertraulichkeit. Der Auftragnehmer behandelt sämtliche im Rahmen der Auftragsdurchführung erlangten Informationen, Daten, Bild- und Tonmaterialien des Auftraggebers vertraulich. Eine Weitergabe an Dritte erfolgt nur, soweit dies zur Auftragserfüllung erforderlich ist oder eine gesetzliche Pflicht besteht. Diese Pflicht gilt auch über das Vertragsende hinaus.
(2) Technisch-organisatorische Maßnahmen. Der Auftragnehmer trifft angemessene technische und organisatorische Maßnahmen (TOM) zum Schutz der überlassenen oder erstellten Daten gemäß Art. 32 DSGVO. Hierzu zählen insbesondere:
Eine Übersicht der konkreten Maßnahmen wird Auftraggebern auf Anfrage in Textform zur Verfügung gestellt.
(3) Lieferketten-Cybersicherheit. Der Auftragnehmer unterstützt Auftraggeber, die selbst oder deren Kunden in den Anwendungsbereich des NIS2-Umsetzungsgesetzes (NIS2UmsuCG) oder vergleichbarer Cybersicherheitsregelungen fallen, im Rahmen ihrer Lieferketten-Sicherheitspflichten gemäß § 30 NIS2UmsuCG. Auf Anforderung beantwortet der Auftragnehmer in zumutbarem Umfang Lieferantenfragebögen zur IT-Sicherheit und legt die getroffenen Schutzmaßnahmen dar. Weitergehende oder über den branchenüblichen Standard für Einzelunternehmer hinausgehende Anforderungen bedürfen einer gesonderten Vereinbarung in Textform und können gesondert vergütet werden.
(4) Sicherheitsvorfälle. Werden dem Auftragnehmer Vorfälle bekannt, die die Vertraulichkeit, Integrität oder Verfügbarkeit der Daten des Auftraggebers erheblich beeinträchtigen könnten (insbesondere Datenpannen im Sinne des Art. 4 Nr. 12 DSGVO oder erhebliche Sicherheitsvorfälle im Sinne des § 32 NIS2UmsuCG), informiert er den Auftraggeber unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 72 Stunden nach Kenntniserlangung, in Textform.
(5) Subunternehmer. Sofern der Auftragnehmer im Einzelfall Subunternehmer einsetzt, verpflichtet er diese vertraglich auf ein gleichwertiges Schutzniveau hinsichtlich Vertraulichkeit und IT-Sicherheit.
Auftragsunterlagen, Rechnungen und vertragsrelevante Korrespondenz werden gemäß den gesetzlichen Aufbewahrungsfristen aufbewahrt. Für steuerrelevante Unterlagen gilt eine Aufbewahrungsfrist von 10 Jahren (§ 147 AO), für sonstige geschäftliche Unterlagen von 6 Jahren. Bild- und Videomaterial, das im Rahmen eines Auftrags erstellt wurde, wird nach Abschluss des Auftrags und vollständiger Übergabe an den Auftraggeber nicht dauerhaft vorgehalten; eine gesonderte Archivierungsvereinbarung ist auf Anfrage möglich.
Livestreaming-Aufzeichnungen, die technisch bedingt auf Systemen des Auftragnehmers zwischengespeichert werden, werden nach erfolgreicher Übergabe an den Auftraggeber innerhalb von 30 Tagen gelöscht, sofern keine abweichende Vereinbarung getroffen wurde.
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist Montabaur, soweit gesetzlich zulässig.
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
Hinweis: Das gesetzliche Widerrufsrecht gilt ausschließlich für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB (natürliche Personen, die einen Vertrag zu Zwecken abschließen, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können). Gewerbliche Auftraggeber, Verlage, Sender und Unternehmen haben kein gesetzliches Widerrufsrecht.
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie mich:
Sascha Ditscher – Veranstaltungs- & Mediaservice
Bornweg 1, 56410 Montabaur
E-Mail: info@ditscher.de
Telefon: +49 2602 9161363
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistung während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen, wenn der Unternehmer die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen wurde, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben hat und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Unternehmer verliert.
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An: Sascha Ditscher – Veranstaltungs- & Mediaservice, Bornweg 1, 56410 Montabaur, E-Mail: info@ditscher.de
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung:
Bestellt am (*) / erhalten am (*):
Name des/der Verbraucher(s):
Anschrift des/der Verbraucher(s):
Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):
Datum:
(*) Unzutreffendes streichen.